Trust me: Der falsche Zwilling

Der falsche Zwilling …

Als Steven Adkins seiner neuen Assistentin begegnet, ist er hin und weg.

Wunderschön, intelligent, vollkommen rational – eine Traumfrau schlechthin für einen erfolgreichen CEO.

Gesagt – getan: Aus einer flüchtigen Affäre wird eine tiefe Bindung, bis plötzlich Ungereimtheiten auftreten. Hier und da sickert etwas an die Öffentlichkeit, wertvolle Gegenstände verschwinden, seine Vergangenheit wird wieder ausgegraben und zu all dem, scheint ihn seine Auserwählte auch noch zu betrügen.

Steven zieht die einzig denkbare Konsequenz nicht ahnend, dass er die falsche Frau verdächtigt.

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Rezension

Eine tolle, ergreifende Geschichte, die neben der üblichen Lovestory ein durchaus schwieriges Thema abhandelt.
Susan und Cathy sind Schwestern, Zwillingsschwestern. Während die eine erfolgreich studiert und an ihrer Karriere bastelt, erliegt Cathy einer bipolaren psychischen Störung. Himmelhochjauchzend glücklich bis zu Tode betrübt – verändert sich ihre Stimmung und bringt sie dazu, falsche und gefährliche Entscheidungen zu treffen. Aus dem elterlichem Heim verstoßen, teilen sich nun beide Frauen eine Wohnung, denn Susan – wenn auch am Rande ihrer eigenen Kräfte- möchte ihrem Zwilling den Aufenthalt in einer Klinik ersparen und ein einigermaßen normales Leben ermöglichen. Dass dies auf kosten des eigenen geht, nimmt Susan in Kauf. Ebenso, dass sie von ihrer Karriere nur noch träumen kann, nachdem sie gezwungen war, diverse Jobs aufzugeben, um sich um die Schwester zu kümmern. Der neue Job geht auf das glorreiche Konto ihres Vaters, der zumindest seine Beziehungen hat spielen lassen, um Susan bei einem seiner Geschäftspartner als Assistentin abzuladen. Und Susan ist eine grandiose Arbeitskraft: loyal, sachlich, fachkündig und sehr ausgeglichen, obwohl sie sich durchaus eingestehen muss, dass ihr neuer Boss tatsächlich eine Augenweide ist.
Als diesem ihre Kompetenz und ihre anderen Vorzüge auffallen, kommen sie sich näher, doch plötzlich häufen sich merkwürdige Vorfälle, zudem benimmt sich Cathy wieder merkwürdig und die Hinweise deuten auf Susan, die jedoch völlig unschuldig ist.
Durchaus schwierig der Spagat zwischen Arbeit und Privatleben, doch selbst, als es Susan gelingt, Steven von ihrer Unschuld zu überzeugen, scheint er an einer Beziehung nicht mehr interessiert zu sein. Bloß ein weiteres A … oder steckt was anderes dahinter?
Überzeugt euch selber 😉 ich wurde blendend unterhalten und zutiefst gerührt.
Von mir eine klare Empfehlung.