Höllische Rache

Die Rache einer Frau = Himmel vs Hölle

Wenn du bei dem Versuch, deine verschi…ne Beziehung mit dem undankbarsten Kerl, den es gibt, zu retten, in den Tod geschubst wirst. …

Wenn du als das arme Opfer vor den Himmelspforten stehst und von einer Horde selbstverliebter Engel bedrängt wirst …

Wenn dein Hunger nach Rache deine Gedanken, dein Herz und deine Seele vernebeln …

Betrittst du da den Himmel oder nimmst du womöglich die Abkürzung durch die Hölle?

Wenn du dann noch die Chance bekommst, deinen verhassten Ex zu entsorgen …

Landest du womöglich als Specialagent direkt bei Luci 🙂 denn nichts ist so schlimm, wie die Rache einer verschmähten Frau!

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Rezensionen

Gewohnt unterhaltsam

Rezension aus Deutschland vom 6. April 2021

Habt ihr euch schon mal gefragt, wie weit es eigentlich – in etwa
– vom Himmelstor in Richtung Hölle ist?
Nun, Protagonistin Anni hat es herausgefunden: Es sind nämlich uuuungefähr, ziemlich genau 2,5 Millionen Schritte bzw. Stufen.
Danke, Anni! Damit wäre ich raus, denn ich bin viel zu faul so viel zu laufen und würde wohl freiwillig da oben bleiben :)) Obwohl, wenn ich nochmal darüber nachdenke, wer sich da alles tummeln könnte … ärks.
Manchmal ist die Hölle vielleicht doch die bessere Wahl.
Findet auch Anni, denn sie steht nach Mord an ihrer eigenen Person, den sie ihrem ziemlich ätzenden Ex zu verdanken hat, vor eben diesem Tor und verweigert die Aufnahme in die friedlichen Gefilde. Und das ganz vehement, denn sie will Rache und die bekommt sie nur, wenn sie ihrem Ehemaligen in die Hölle folgt und ihn dort findet. Das stößt zwar auch Unverständnis bei den „Himmelskörpern“, aber ihr ist das egal und so geht es für sie ab nach unten. Aber vorher rüstet sie sich noch aus …
„Unten“ macht sie auf ihrem Weg und ihrer Suche verschiedenste Bekanntschaften, die sich als durchaus hilfreich entpuppen und mit denen sie sich zusammen schließt. Gemeinsam ist man stark, oder? Und so man kann sich auch gewissen anderen, nennen wir es mal vergnüglichen Momenten, hingeben. Jap, es wird tatsächlich noch ein bisschen heißer in der Hölle, als es das ja eigentlich eh schon ist. Ich persönlich hätte das nun nicht gebraucht, aber in der Geschichte als Ganzes passt es einfach und wer schon Bücher der Autorin gelesen hat, weiß, dass es auch schon mal lustvoll zur Sache gehen kann.
Grinsen musste ich, weil es unter den Beteiligten auch Figuren gab, die zwar mitmachen, aber eigentlich gar nicht … und vor allem … und so! Das lest schön selbst 😉 Diese Gruppe von verschiedensten “Mitgliedern” erlebt zusammen so einiges, was sie ganz schön auf Trab hält und auch zusammenschweißt.
Auch ein Grund, wieso ich die Geschichten gern lese, weil immer auch Humor mitschwingt, man trotz allem nicht auf Blut und allerlei Gemeinheiten, Schmerz & Brutalität verzichten muss. Eine feine und unterhaltsame Mischung, die das Reisen in die Fantasy-Welt zu einem Vergnügen macht, auch wenn ich zugeben und gestehen muss, dass ich nicht der größte Fan von Erotik in Stories bin und die Parts meist überfliege. Sie sind aber auch kein totales Ausschlusskriterium, daher alles gut. Dafür gibt es es andere Faktoren, die es für mich wieder ausgleichen. Hat bisher bei Doris Bulenda jedes Mal geklappt.
Sie schreibt flüssig, ohne viel Drumherum und scheut sich auch nicht davor, im Ausdruck und Stil deutlich zur Sache zu gehen. Der Humor ist – wie immer – sehr schwarz, was ich gern mag und das in der Kombination gewohnt gut funktioniert. Nicht zu ernst nehmen sollte man das, was man liest, es eher mit einem Augenzwinkern betrachten und offen sein für eigensinnige, spezielle, ungewöhnliche Charaktere und die ein oder andere erotische Handlung. Auch das ist in ihren Erzählungen fester Bestandteil.
Abschließend möchte ich noch sagen, dass mich das Ende oder die Rache letztlich echt überrascht hat, denn ich habe etwas ganz anderes erwartet und habe, nachdem ich es sacken ließ und nochmal drüber nachdachte, lachen müssen. Denn eigentlich war es so dann doch stimmig und hat mir gefallen, nachdem das Wundern verflogen war.
Freunde der Fantasy mit Lust auf humorige, aber dennoch nicht unblutige Geschichten und teilweise explizit beschriebene Passagen dürften hier ihre Freude und ihren Spaß haben.

Abenteuer durch die Hölle.

Rezension aus Deutschland vom 17. Februar 2021 Doris E. M. Bulenda hat bereits einige „dämonische“ Bücher rausgebracht und überrascht immer wieder mit neuen Idee zu den durchaus kontroversen Themen und lässt das eine oder andere Mal den Himmel gegen die Hölle antreten.
So auch hier, als die um ihre Beziehung kämpfende Anni von ihrem ‚Liebsten‘ ermordet wird. Selbstverständlich landet sie als das arme Opfer einer Straftat vor den Himmelspforten und … tja … sie findet es gelinde gesagt zum Kotzen. Als ich ihr auch noch einige Engel in den Weg stellen und sie zum Betreten des Himmels drängen wollen, fällt sie schnell ihre Entscheidung. Denn natürlich gedenkt sie nicht, auf Wolke 7 zu ruhen, ihr Ziel ist es, Rache zu nehmen. Kurz entschlossen begibt sie sich auf den Weg in die Hölle, um ihren Mörder zu finden. Dass sie auf dem Weg durch die Hölle diversen Wesen/Personen begegnet, sie aus einer misslichen Lage befreit, Freundschaften schließt und für einige Überraschung sorgt, und auch noch den Herrscher der Hölle in Erstaunen versetzt, ist eine coole Zugabe 😉
Lest es selber, ich wurde köstlich unterhalten.