Der Bucklige

Ihr Herzenswunsch würde ihr zum Verhängnis werden.

Nachdem sie ihr ganzes Leben mit der Ausbildung verbracht hat, kann Esmeralda immer noch nicht glauben, dass sie zur Vestalin von ‚Unsere Göttin von Paris‘ ernannt wurde – dem größten Tempel aller Planeten der Neun Zirkel. Ihre Schönheit und ihre unübertroffene Fähigkeit, Energie zu manipulieren, erregen schnell die Aufmerksamkeit von Prätor Frollo, dem Großmagistrat von Paris und des Höchsten von Seraph Phoebus, der größten beflügelten Krieger im Sonnensystem. Doch ihr Traum, die Gemahlin eines dieser gut aussehenden, mächtigen Männer zu werden, ist in dem Moment vergessen, als sie den Buckligen erblickt, der heimlich im Tempel lebt.

Kwazeem spürt die Macht von Esmeralda, sobald sie in seiner Stadt landet. Sie weckt die ursprüngliche Energie, die in ihm schlummert – und einen besitzergreifenden Hunger, der verlangt, dass er sie erobert. Aber er ist ein Gefallener, ein Monster, das sofort vernichtet würde, wenn die Bürger von Paris seine Existenz entdeckten. Schlimmer noch: Esmeraldas göttliches Licht fügt seinem ohnehin schon gequälten Körper Qualen zu, wenn er sich zu lange darin sonnt. Und doch kann er sich nicht von ihr fernhalten.

Gibt es angesichts von Kwazeems mysteriösem Zustand und Esmeraldas Zerrissenheit zwischen ihren Pflichten gegenüber dem Volk und dem sündigen Verlangen ihres Herzens überhaupt eine Chance für eine gemeinsame Zukunft?

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Rezension

Zu Tränen gerührt – wie immer bei der Autorin.

Rezension aus Deutschland vom 17. September 2021

Angelehnt an die bekannte Geschichte um Notre Dame, auch wenn diese hier in einem anderen Universum spielt, erzählt Regine Abel hier eine wundervolle Liebesgeschichte über Esmeralda, eine junge, wunderschöne Frau, die aufgrund ihrer Fähigkeiten, Strom/Licht zu erzeugen, von allen heiß begehrt ist und der die Welt zu Füßen liegt und die sich in einer Welt, in der nur Perfektion und eben jene Fähigkeiten der Stromerzeugung zählen, Andersartigkeit abgelehnt wird in ein Wesen/ einen Mann verliebt, der rein äußerlich sie kaum ansprechend durfte und durch den sie ihren Status verlieren könnte.
Das Schicksal ihres Außerwählten, Kwazeem erschüttert, macht nachdenklich, mich stimmte es sehr traurig, umso mehr freut man sich mit ihm über Esmeraldas Wahl. Dass damit die Schwierigkeiten erst richtig losgehen, überrascht nicht und doch sind die Wendungen absolut unvorhersehbar und sorgen für grandiose Unterhaltung.
Mit unglaublich realistischen Landschaftsbeschreibungen entführt die Autorin den Leser in eine Welt mit einer Mischung aus Avatar und „normaler“ Welt, deren Bewohner jedoch gänzlich anders sind und doch über so typische menschliche Züge verfügen.
Absolut empfhelenswert.